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FWZ hielt Mitgliederversammlung ab

Meldung der Freiwilligenzentrale vom 23. März 2012

Am Donnerstagnachmittag fand in den Räumen an der Konrad-Adenauer-Straße 45 die jährliche Mitgliederversammlung der Freiwilligenzentrale Gronau e.V. (FWZ) statt. Neben der obligatorischen Präsentation von Jahres- und Kassenbericht beherrschte vor allem die Frage nach der Zukunft der Zentrale die Versammlung. Knapp eine Woche vor der geplanten Verabschiedung des Haushalts im Stadtrat sprachen sich alle anwesenden Mitglieder für eine Weiterfinanzierung von Seiten der Stadt aus.

„Ich bin sehr glücklich und positiv überrascht über den warmherzigen Kontakt mit den Mitarbeitern der Freiwilligenzentrale“. Dieses Lob musste Ans Golembiewski von der Kindertagesstätte Zachäus kurz vor Abschluss der Mitgliederversammlung dann doch noch loswerden. Ihre Einrichtung ist erst seit Kurzem Mitglied in der Freiwilligenzentrale, für die Kita konnte aber bereits kurz nach Eintritt eine passende Freiwillige gefunden werden, die das Zachäus-Team zukünftig regelmäßig mit ihrem Kontrabass besuchen und bei der Arbeit mit den Kindern unterstützen wird. Entsprechend froh zeigte sich Ans Golembiewski dann auch auf der Mitgliederversammlung der FWZ.

Auf der Tagesordnung der turnusmäßigen Versammlung standen in erster Linie die Berichte von Vorsitzendem und Kassenwart über Aktivitäten sowie Einnahmen und Ausgaben aus dem Jahr 2011 im Mittelpunkt. Der Vereinsvorsitzende Heinz Runte blickte dabei auf das Engagement der seit mittlerweile mehr als acht Jahren bestehenden Institution Freiwilligenzentrale und den von ihr vermittelten ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern zurück. „Auf die Leistungen der Freiwilligen in dieser langen Zeit kann man stolz sein“, so Runte in seinem Bericht. Seit je her sei es der Anspruch der FWZ, den Wünschen der an einer freiwilligen Tätigkeit Interessierten möglichst genau zu entsprechen, um ihren Teil dazu beizutragen, dass die Arbeiten gerne und über einen längeren Zeitraum ausgeführt werden.

Für das vergangene Jahr 2011 betonte Heinz Runte in seinem Jahresbericht besonders die eigenen Projekte Anti-Rost und Natur und Wissen im Kindergarten (NaWi) sowie die Kooperation mit der Viktoria-Schule. Auch wies er auf die besonderen Aktivitäten zum Anlass des Europäischen Jahres des Ehrenamtes 2011 hin. So nahmen mehrere Vertreter der Zentrale beispielsweise an den anlässlich des Ehrenamtsjahres durchgeführten Veranstaltungen der beiden Partnerstädte Gronau und Epe (NL) aktiv teil. Ebenfalls im Rahmen des Ehrenamtsjahres erfolgte eine in Kooperation mit den Westfälischen Nachrichten konzipierte Portraitserie über freiwillig engagierte Menschen in Gronau. Und auch 2012 wird wieder ein besonders aktives Jahr für die FWZ werden, so der Vorsitzende, denn auch im Europäischen Jahr für aktives Altern sei das Wissen und die Expertise der Freiwilligenzentrale gefragt.

Bei den versammelten Mitgliedern der Freiwilligenzentrale ergab sich nach den Presseberichten der letzten Zeit vor allem eine Frage: Wie wird es mit der Finanzierung der Zentrale zukünftig weitergehen. Dass es auch zukünftig wünschenswert und vernünftig sei, die halbe Stelle in der Zentrale weiterhin durch städtische Gelder zu finanzieren, darüber waren sich alle einig. Die Zuwendung habe es bislang ermöglicht, die Zentrale an fünf Tagen in der Woche zu öffnen. Zudem steht der Freiwilligenzentrale mit Maria Leusing eine kompetente Mitarbeiterin und Beraterin zur Verfügung, welche durch ihre Präsenz in der Zentrale den Überblick über aktuelle Gesuche sowie Wünsche und Anliegen der Freiwilligen hat und so als Ansprechpartner für die Mitgliedsorganisationen und Ehrenämtler einen konstanten Faktor darstellt. Dies, so der einhellige Tenor der Anwesenden, könne nicht oft genug gegenüber der Öffentlichkeit und Politik betont werden.

Mitgliederversammlung
Mitgliederversammlung 2012 in den Räumlichkeiten der Freiwilligenzentrale