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Theo Bockholt für Engagement geehrt

Meldung der Freiwilligenzentrale vom 11. Juli 2011

Mit Theo Bockholt wurde Anfang Juli der langjährige Vorsitzende der Freiwilligenzentrale Gronau für sein freiwilliges Engagement in Gronau und Epe mit der Ehrenplakette der SPD gewürdigt. Auf dem „Frühlingsfest“ der Sozialdemokraten in der Gaststätte Concordia bekam Bockholt die Auszeichnung überreicht. Zuvor hielt der Ortsvereinsvorsitzender Norbert Ricking die Laudatio und betonte dabei im Europäischen Jahr der Freiwilligenarbeit 2011 die Wichtigkeit von ehrenamtlichem Engagement, das viele Menschen aus Gronau und Epe tagtäglich für ihre Mitmenschen in den verschiedensten Bereichen leisten.

Gesellschaftliche Veränderungen, so Ricking, durch die heute mehr Hilfsbedürftigkeit besteht und Menschen nicht mehr in einer Vielzahl von Vereinen engagiert sind, hatte es seinerzeit notwendig gemacht, dass eine Institution wie die heutige Freiwilligenzentrale entstand. Bockholt, den Ricking als „Pionier der Freiwilligenarbeit“ bezeichnete, hatte erkannt, dass Hilfsbedürftige und Menschen mit Talenten heute nicht mehr automatisch zusammenfinden und gemeinsam mit anderen auf die Gründung der Freiwilligeninitiative und ab 2003 auch der Freiwilligenzentrale an der Konrad-Adenauer-Straße hingearbeitet: „Zahlreiche Ideen und Impulse haben Sie eingebracht und natürlich zusammen mit anderen engagierten Menschen verfolgt und ausgebaut“, so Ricking. Er nannte dabei neben der Zentrale selbst als Beispiele auch die Freiwilligentage im Jahr 2007, die Initiative Anti-Rost oder das Projekt Natur- und Wissenschaft im Kindergarten.

Nachdem Theo Bockholt die SPD-Ehrenplakette aus den Händen des Fraktionsvorsitzenden Kurt Rehbein und des Ortsvereinsvorsitzenden Norbert Ricking entgegengenommen hatte, richtete er selbst einige Worte des Dankes an die versammelten Gäste. Dabei betonte er weniger seine eigenen Verdienste, sondern wies vor allem auf die Möglichkeiten und aktuellen Aktivitäten der Freiwilligenzentrale hin: „Ich verstehe diese Auszeichnung gleichzeitig als Anerkennung der Arbeit aller Freiwilligen, die über die Freiwilligenzentrale eine sinnvolle Aufgabe gefunden haben“. Auch nannte Bockholt noch einmal die vielen Vorzüge der Institution Freiwilligenzentrale: „Wenn jemand bei seiner bezahlten Arbeit nicht die Möglichkeit hat, seine ganzen Fähigkeiten einbringen zu können, spätestens bei der Freiwilligenarbeit sollte die Chance gegeben sein. Darin liegt der große Vorteil der Freiwilligenzentrale: Aus einer großen Anzahl von Angeboten wird versucht, die richtige Tätigkeit zu finden.“

Mit dem aktuellen Engagement der Freiwilligenarbeit in Gronau sind die Grenzen des Machbaren allerdings noch längst nicht erreicht. Wie Theo Bockholt weiter betonte, ist die Freiwilligenzentrale dazu bereit, gemeinsam mit Interessenten aus der Bürgerschaft, der Politik, aus Organisationen, Vereinen sowie der Stadt Gronau „noch manche Aufgabenfelder zu bestellen“. Als konkretes Beispiel nannte Bockholt dabei eine Freiwilligenmesse, die etwa alle zwei Jahre in und um die Bürgerhalle herum stattfinden könnte, und auf der alle Organisationen aus Gronau und Epe, die Freiwillige beschäftigen, ihre Arbeitsfelder darstellen. Die Freiwilligenzentrale würde bei der Organisation einer solchen Veranstaltung selbstverständlich mithelfen.

Überreichung der Ehrenplakette
Aus der Hand des Ortsvereinsvorsitzenden Norbert Ricking (r.) empfängt Theo Bockholt die Ehrenplakette der SPD 2011. Mit einem Blumenstrauß gratuliert der SPD-Fraktionsvorsitzende Kurt Rehbein (l.).